
Im Rahmen der Corona-Pandemie sind viele Maßnahmen darauf ausgerichtet eine Ansteckungsgefahr zu verringern. Dabei sind die AHA+L Regeln (Abstand, Hygiene, im Alltag Maske tragen und Lüften) wichtige Bausteine, um einer potentiellen Virenübertragung vorzubeugen.
Die Ansteckungsgefahr in Schulen, besonders bei vollen Klassenräumen, ist in der Gesellschaft dadurch besonders in den Mittelpunkt gerückt. Hinzu kommen Diskussionen nicht nur über die Filterung, sondern zunehmend über den notwendigen Luftwechsel im Klassenraum durch eine entsprechende Schullüftung. Denn für ein gesundes Raumklima ist es nicht nur notwendig für eine virenfreie Luft zu sorgen. Auch die Sauerstoff- bzw. CO2-Konzentration sowie die Luftfeuchte müssen kontrolliert werden.
Der Bedarf, die Schulgebäude mit einer ausreichenden Belüftung der Räume auszustatten und damit für gute Raumkonditionen zu sorgen, ist enorm. Gedeckt wird er nur durch Systeme, die auf die Aufrüstung von Bestandsschulen ausgelegt sind.
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Mittlerweile sind zentrale Lüftungsgeräte fester Bestandteil in den Baubeschreibungen von Schulneubauten. In Bestandsgebäuden sind zentrale RLT-Anlagen aber in der Regel kaum zu installieren. Der Eingriff in den vorhandenen Baukörper wäre zu aufwendig. Mit dezentralen Lüftungsgeräten stehen aber Lösungen bereit, die zentraler Lüftungstechnik im nichts nachstehen. Der große Vorteil von dezentralen Geräten wie dem Kampmann WZA: Der bauliche Aufwand ist um ein vielfaches geringer.
Das dezentrale Schullüftungsgerät WZA wird in jedem Klassenraum separat installiert. Der Schulbetrieb wird dabei kaum beeinträchtigt, weil die baulichen Maßnahmen nur im jeweiligen Klassenraum stattfinden und autark vom bestehenden Heizungssystem durchgeführt werden. Sofern das dezentrale Lüftungsgerät als Wandgerät installiert wird, ist meist nur eine Kernbohrung erforderlich. Alternativ ist ein Austausch eines Oberlichts an der Fensterfront möglich. Diese Arbeiten, wie Kernbohrung und Inbetriebnahme, erfolgen über einen Fachbetrieb.
Der wohl größte Vorteil der Kampmann-Neuheit ist die „steckerfertige“ Lösung. Für die Installation des kompakten Schullüftungsgeräts WZA wird kein Elektriker benötigt, es ist nach der Aufstellung direkt einsatzbereit. Auch sämtliche Luftumlenkungen mit Absperrklappen sind bereits ab Werk verdrahtet. Das ist ein deutlicher Unterschied zu vielen anderen Modellen am Markt. Die Außenmaße des Gerätes sind mit 150 (B) x 66 (T) x 210 (H) cm gering. Das Angebot umfasst zudem verschiedene Farbvarianten, dadurch kann eine individuelle Anpassung an die jeweilige Raumgestaltung erfolgen. Ein CO2-Sensor und eine entsprechende Auslegung der Luftmengen garantieren die Einhaltung der gängigen Normen und einen behaglichen Betrieb.
Sicherheit wird hier groß geschrieben: das Schullüftungsgerät kann an ein vorhandenes Brandmeldesystem angeschlossen werden.
Das Gerät wiegt insg. ca. 400 kg und ist zweiteilig aufgebaut, mit einer unteren WRG-Einheit (Wärmerückgewinnung) und einem oberen Funktionsteil mit sämtlichen Elektrokomponenten sowie Außenluftfilter. Die „Zweiteiligkeit“ ermöglicht so eine einfache Anlieferung und Aufstellung, auch der zusätzlich mitgelieferten Verkleidung.

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Das dezentrale Lüftungsgerät WZA verfügt über vier Stufen plus Standby, die per Ein-Knopf-Bedienung mit Farbsignal durchgeschaltet werden können:
Die Ein-Knopf-Bedienung ermöglicht dem Nutzer eine intuitive und einfache Bedienung. Sofern eine individuelle Anpassung an die jeweilige Nutzungssituation gewünscht ist, lassen sich alle Laufzeiten und Werte im Nachgang per Web-Oberfläche parametrieren. Wesentliches Merkmal des Schullüftungsgeräts ist das geringe Schallniveau durch die ausgeklügelten Dämmkulissen im Grundgerät und im Gehäuse. Sie gewährleisten einen leisen Betrieb.
Im Rahmen der Förderung für den Neueinbau einer stationären RLT-Anlage wird ein Nennvolumenstrom von mindestens 25 m³ pro Person und Stunde vorgeschrieben, empfohlen werden mindestens 30 m³. Der WZA übersteigt diese Forderungen.
Die Betriebsart Dauerlüftung liefert 800 m³/h.
Bei 30 Schülern im Nennluftbetrieb wären 750m³/h notwendig: 30 x 25 m³/h = 750 m³/h
In der Betriebsart Stoßlüftung erreicht das Gerät eine Luftleistung von 1.000 m³/h und liegt damit über der geforderten Luftmenge: 30 x 30 m³/h = 900 m³/h.
Natürlich würden diese Werte im Automatikbetrieb bei entsprechender Anforderung durch den CO2-Sensor selbst regelnd ebenfalls erreicht.
Die Konstruktion des dezentralen Lüftungsgeräts WZA ist zweckdienlich und ermöglicht so eine einfache Wartung. Sie kann in den meisten Fällen durch geschultes Hauspersonal erfolgen, das eventuelle Fehlermeldungen einfach auslesen kann. So brauchen keine Fachhandwerker hinzugezogen werden.
Der Aufbau im oberen Geräteteil ist durchdacht, so kann der Ventilator zu Revisionszwecken einfach über eine „Schublade“ heraus gezogen werden. Auch der Außenluftfilter ist einfach zugänglich und kann so mühelos ausgetauscht werden.
Unter den üblichen Bedingungen und bei Betriebszeiten bis -10 °C Außentemperatur ist ein einwandfreier Betrieb sichergestellt, auch dank Einbaus eines frostsicheren Enthalpie-Tauschers. Da im Gerät kein Kondensat anfällt, ist keine Anbindung an ein Abwassernetz erforderlich. Auch gibt es somit keine Kondensatpumpe.
Ein weiterer wichtiger Aspekt für den Einsatz in Schulen wurde berücksichtigt: das Gehäuse. Es ist unfallsicher, robust und damit kaum anfällig für Vandalismus.
Der im Schullüftungsgerät verbaute Enthalpie-Tauscher sorgt dafür, dass ein großer Teil der Raum-Luftfeuchtigkeit und der Wärme bzw. Kälte aus der Abluft/Fortluft zurückgewonnen werden kann. Dadurch werden Energieverluste und die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit vermieden. Das hat ökologische und ökonomische Vorteile. Ganz wesentlich ist aber auch der gesundheitliche Aspekt für die im Raum befindlichen Personen. Gerade im Winter sind die Räume aufgrund trockener Heizungsluft nicht ausreichend feucht. Dadurch kommt es zu trockenen Schleimhäuten, die nachweislich ein Infektionsgeschehen begünstigen können. Diese Qualitätsmerkmale unterscheiden das Kampmann-Gerät deutlich von anderen dezentralen Lüftungsgeräten am Markt.

Seit Mitte 2020 bietet Kampmann den Luftreiniger KA-520 an. Eine ideale Lösung für geschlossene Räume ohne zentrale oder dezentrale Lüftungssysteme. Der KA-520 ist ein portables Plug & Play Standgerät mit extrem großer Filterfläche. Dank H14 HEPA-Filter werden 99,995 % aller Viren und Keime aus der Luft gefiltert. Besonders für schulische und öffentliche Einrichtungen geeignet, ist der KA-520 XL Pro, der bis zu 720 m³/h Umgebungsluft mit einem geringen Geräuschpegel reinigen kann.
Sie planen aktuell eine Schullüftung für ein bestehendes Schulgebäude? Sprechen Sie uns gern an. Wir erarbeiten ein Konzept und Angebot für Sie.
Das Wichtigste für Sie ist ein starker beratender Partner. Gerne erkläre ich Ihnen unseren WZA im Detail und beantworte all Ihre Fragen.

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